Verwendung der Studienzuschüsse an der Fakultät für Chemie

Die Studienzuschüsse dienen der Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehre. Die Verwendung der finanziellen Mittel erfolgt zielgerichtet (Studien- und Qualitätsziele) und transparent. Die Studierenden sind angemessen (paritätisch) an der Planung und den Entscheidungsprozessen beteiligt. Ziele und Maßnahmen werden überprüft, nach Bedarf aktualisiert und somit die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel gesichert.

Projektgruppe Studienzuschüsse:

Die Projektgruppe wird durch die aus Studienzuschüssen finanzierte Teamassistentin Frau Natalie Hollemann (aktuell vertreten durch Frau Sonja Jungbeck) unterstützt, indem sie die Konzepterstellung, Logistik, Tutorvertragserstellung, Überblick über die umgesetzten Maßnahmen, Finanzcontrolling, Rechnungslegung und die Dokumentation bearbeitet und überwacht.

Vertreter der Fakultät:

  • Prof. Dr. Fritz Kühn (amtierender Studiendekan)
  • PD Dr. Eric Fontain (Studienreferent)
  • Dr. Gabriele Raudaschl-Sieber (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
  • Nathalie Rinne M.A. (Referentin für Strategieentwicklung)

Vertreter der Studierenden:

  • Moritz Böhme (Chemieingenieurwesen)
  • Jennifer Keller (Chemie)
  • Joachim Ottinger (Chemieingenieurwesen)
  • Maria Weyh (Biochemie)

Die Projektgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen zu

  • Workshops, in welcher die Studien- und Qualitätsziele und Konzepte zur Verausgabung der Studienzuschüsse herausgearbeitet werden
  • Besprechungen zur Auswahl von Maßnahmen
  • Diskussionen (Soll-Ist-Abgleich) der umgesetzten Maßnahmen und zur Auswertung von Evaluierungen im Sinne der Qualitätssicherung

Aktuelles Konzept zur Verausgabung der Studienzuschüsse:

Ältere Konzepte zur Verausgabung der Studienbeiträge:

Maßnahmenpakete der Studienzuschüsse

Das Konzept zur Verausgabung der Studienzuschüsse an der Fakultät für Chemie umfasst im Wesentlichen die folgenden Punkte zur Verbesserung der Studiensituation:

  • Tutorenprogramm (ca. 30 %)
  • Unterstützung neuer Konzepte in den Praktika (ca. 6 %)
  • Forschungsnahe Ausbildung (ca. 10 %)
  • Praktikumsanleitungen und Handouts (ca. 3 %)
  • Personalstellen (ca. 45 %)
  • Sonstiges (ca. 6 %)

Die Studierenden und Mitarbeiter der Fakultät werden von der Kommission jedes Semester aufgerufen, Vorschläge zur zielgerichteten Verwendung der Studienzuschüsse zu machen. Die Kommission prüft die eingegangenen Vorschläge, gleicht diese mit dem Konzept ab und erstellt hieraus einen Ausgabenplan für das geplante Semester.
Einsicht in alle Vorschläge (=> nur intern).

Präsentation einiger Maßnahmenpakete

Tutorenprogramm

 

 

Tutorvertrag

Das Tutorenprogramm umfasst die Bereiche Seminare und Übungen, Praktika und Lehrimporte von anderen TUM-Fakultäten.

Die Tutorien beginnen in der Regel zu Semesterbeginn und werden zum Teil von Tutoren selbst mit Absprache der jeweiligen Dozenten koordiniert. Es werden Studierende der höheren Bachelorsemester bzw. Masterstudierende eingesetzt. In einem ausgewogenen Verhältnis der Präsenzstunden, der Vor- und Nachbereitungszeit, sowie ggf. auch der Korrektur von Hausaufgabenblättern helfen Sie den jüngeren Studierenden bei der sinnvollen Gestaltung ihrer Lernaufgaben. Tutoren in den Praktika unterstützen die Praktikumsassistenten vor allem in den Einführungsphasen, indem sie wichtige Arbeitsschritte in kleinen Gruppen oder auch individuell einüben.

Das Tutorenprogramm zählt zu einer der wichtigsten Maßnahmen des Konzepts zur Verausgabung der Studienzuschüsse und wird von den Studierenden als sehr effektiv bewertet. Des Weiteren hat das Tutorenprogramm bislang zu einer wesentlichen Verbesserung der Studienbedingungen an der Fakultät beigetragen und wird als unverzichtbar erachtet.

Neue didaktische Konzepte und Experimente

 

 

Zentrifugen
Heizhauben
Pipetten
Kolben
im Praktikum

Um die Effizienz des Studienbetriebs zu erhöhen, werden zielgerichtete Maßnahmen im Bereich der Grundpraktika durchgeführt. Dazu zählt in manchen Praktika auch die Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien (Chemikaliensätze). Der hierdurch erreichbare, reibungslose Ablauf ermöglicht den Studierenden, sich ganz auf die inhaltlichen Aspekte des Praktikums zu konzentrieren. Zur Verbesserung der Organisation und zur Unterstützung des Ablaufs steht eine aus Studienzuschüssen finanzierte Laborantenstelle zur Verfügung. Die Bereitstellung dieser Verbrauchsmaterialien kommt allen Studierenden der Praktika der Fakultät zugute.

Ein weiterer wichtiger Punkt zur Verbesserung der Studienbedingungen in den Praktika ist die Verfügbarkeit von Kleingeräten in genügender Anzahl, um Wartezeiten im Praktikumsablauf zu vermeiden. Durch die Bereitstellung und Beschaffung dieser Geräte für die Arbeitsplätze oder Gruppen kann die Arbeitszeit im Labor effektiv für die Durchführung der Versuche anstatt mit organisatorischen Problemen genutzt werden.
Zu den bisher beschaffenen Arbeitsmaterialien gehören unter anderem Routinelabormikroskope, Zentrifugen, Pipetten, Heißluftgebläse, Kolben, Gewindeflaschen, Reagenzgläser, Laborhebebühnen, Reinstwassersysteme, Universalschüttler, Transportwägen, Kontaktthermometer, Sicherheitskannen, Präzisionswaagen, Trockenschränke, Ultraschallreinigungsgeräte, Rotationsverdampfer, heizbare Magnetrührer etc....
Auch die anteilmäßig aus Studienzuschüssen finanzierte Ausgabe von sogenannten "Starterkits" (Laborgrundausstattungkoffer) an ca. 300 Studienanfänger pro Semester hat sich als sehr erfolgreich herausgestellt. Die Studierenden sind damit in der Lage, ab dem ersten Tag schnell ihre Labortätigkeit aufzunehmen.

Effiziente Ausbildung an forschungsnahen Problemstellungen und Geräten

 

 

Extraktionsanlage
Gaschromatograph
Begaster Rührkessel

In vielen Praktika werden laufend neue Konzeptionen eingeführt, um die Forschungsnähe von einzelnen Versuchen zu erhöhen. Die Ausbildung an diesen modernen Geräten findet bereits in der Grundphase des Studiums statt. Hierzu wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Anlagen neu beschafft bzw. ausgebaut, wie z.B. HPLC-Anlage, RT-PCR System, Karl-Fischer-Titration, Elektronenspin-resonanz-Spektrometer MS 300, Flächendetektor zur Pulverdiffraktometrie für den Praktikumsbetrieb, Flammen-Atomabsorptionsspektrometer, Fluoreszenz-Spektrometer, FTIR Spektrometer mit ATR, IR- und UV/Vis-Spektrometer für die Grundpraktika, Vakuum/Schutzgasausrüstung, Glovebox, Rasterkraftmikroskop, Hybrid-Pumpen, Vakuummessgeräte, Mikroverfahrenstechnik, Wirbelschichttechnik, Teilchengrößenanalysator, Extraktion sowie Diffusion, GC-Anlagen, Begaster Rührkessel etc....
Ziel der Maßnahme ist es, das selbstständige Arbeiten der Studierenden mit modernen wissenschaftlichen Geräten und Ausrüstungen zu ermöglichen. Es soll somit ständig eine didaktische, methodische und experimentelle Modernisierung der Praktika erfolgen.







Mittel zur Unterstützung von zusätzlichen Exkursionen

 

 

Reisebus (Exkursion)

In jedem Semester sind eine ganze Reihe von ein- bis zweitägige freiwillige Exkursionen für Studierende der Fakultät geplant. Ziel der Exkursionen sind meist chemische Industrieanlagen. Diese Maßnahme dient unter anderem der Kontaktknüpfung sowie dem Einblick in die Arbeitswelt in der chemischen Industrie. Einige Exkursionen sind speziell an  Lehrveranstaltungen verknüpft (z.B. in der Technischen Chemie), sodass der Praxisbezug zum Vorlesungsstoff durch einen Besuch vorort gefördert wird. Auch diese Maßnahme wurde in den vergangenen Semestern sehr positiv bewertet.
Die Organisation der Exkursionen wird von einer Mitarbeiterin, die aus Studienzuschüssen finanziert wird, koordiniert. Alle Informationen zu den Exkursionen sowie die Termine etc. werden regelmässig in der Fakultät und im Internet veröffentlicht.
Nähere Informationen zu aktuellen Exkursionen.

Ausgearbeitete Praktikumsanleitungen und Handouts zu Vorlesungsbeginn

 

 

Vorlesungsskript

Jedes Semester werden sicherheitsrelevante Praktikumsanleitungen und Vorlesungsskripte aus Studienzuschüssen finanziert. Unterstützt wird hierbei nur der Druck und nicht die Erstellung der Handouts. Die Unterrichtsmaterialien werden in der Regel zu Beginn der Vorlesung oder des Praktikums an die Studierenden ausgegeben. Im Rahmen von Vorlesungen in diesem Maßnahmenpaket gilt dabei die Regelung, dass lediglich Skripte mit eindeutigem Lehrbuchcharakter unterstützt werden. Skripte, die lediglich die präsentierten Powerpointdarstellungen wiedergeben, werden nicht finanziert. Hier werden die Dozenten und Studierenden auf die von der TUM unterstützten eLearning-Plattformen wie z.B. moodle@TUM verwiesen.

 

Shuttlebus Weihenstephan - Garching

 

 

Shuttlebus

Die Projektgruppe ist grundsätzlich der Meinung, dass eine Verbesserung der Verkehrssituation zwischen den TUM-Standorten Garching und Weihenstephan gegeben sein muss, woraufhin im SoSe 2009 eine Bedarfsanalyse für einen Shuttlebus erstellt worden ist. Im Zuge der Einführung der Studienzuschüsse wurde allgemein die dringende Notwendigkeit dieser Maßnahme anerkannt und der Shuttlebus im zentralen Maßnahmenpaket der TUM aufgenommen.
Die Koordinierung des Shuttlebusfahrplans wird von einer Mitarbeiterin durchgeführt und mit Absprache der jeweiligen Studierendenvertretern der Studiengänge abgestimmt. Hierzu wird jedes Semester ein entsprechender Busfahrplan erstellt und im Internet veröffentlicht.
Genauere und aktuelle Informationen gibt es hier:
Shuttlebus-Fahrplan im Wintersemester
Shuttlebus-Fahrplan im Sommersemester

Personalstellen

 

 

Gruppenbild

Insgesamt werden an der Fakultät für Chemie aus Studienzuschüssen Personalstellen für folgende Tätigkeiten finanziert:

- Organisation und technische Betreuung der Grundpraktika (2/1 Stelle)
- Unterstützung der Experimentalvorlesungen (1/1 Stelle)
- Organisation, Einführung und Verwaltung der Studienzuschüsse (1/1 Stelle)
- Koordination des Tutorenprogramms und der Lehrevaluierung (1/4 Stelle)
- Studienorganisation (in Planung 1/1 Stelle)