Aktuelles

Sicherheit im Studium

Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen (anlasslose Gefährdungsbeurteilung) nach Mutterschutzgesetz (§ 10 MuSchG) hat für eine Reihe von Veranstaltungen des Bachelor- und Masterstudiums Biochemie Gefährdungen für werdende und stillende Mütter aufgezeigt. Die meisten Gefährdungen ergeben sich hierbei in den diversen Praktika Ihres Studiums. Detailinformationen zu Gefährdungen in einzelnen Lehrveranstaltungen erhalten Sie jeweils durch die verantwortlichen DozentInnen (z.B. im Rahmen der obligaten Sicherheitsunterweisungen).

In diesem Kontext weisen wir explizit darauf hin, dass werdende und stillende Mütter die verantwortlichen PraktikumsleiterInnen und/oder DozentInnen bzgl. Ihrer Schwangerschaft informieren bzw. sich hinsichtlich der Konkretisierung der Gefährdungsbeurteilung beraten lassen sollten. Alternativ können Sie sich natürlich jederzeit auch an die Fachstudienberater Biochemie wenden.

Shuttle-Bus-Service für den Bachelorstudiengang Biochemie

Um den "Flow" zwischen den Hochschulstandorten Weihenstephan (Freising) und Garching zu verbessern, bieten wir ergänzend zum ÖPNV einen Shuttle-Bus-Service zu allen Biochemie Bachelor-Pflichtvorlesungen und Pflichtpraktika (sowie im Prüfungszeitraum auch zu allen Pflichtmodul-Erstantritten) an.

Das bedeutet: Findet eine Vorlesung in Weihenstephan statt, gibt es einen Zubringerbus ab Garching (Forschungszentrum), Abfahrt ca. 40-45 Minuten vor Vorlesungsbeginn lt. TUMonline. Findet eine Vorlesung in Garching statt, gibt es einen Zubringerbus ab Weihenstephan. Dies stellt sicher, dass keine Wohnortwahl benachteiligt ist, und die NutzerInnen Zeit beim Pendeln sparen können.

Den jeweils aktuellen Wochenfahrplan inkl. der genauen Abfahrtszeiten, Haltestellen etc. finden Sie ganzjährig (im Winter- wie im Sommersemester) unter folgendem Link:

NEU * NEU * NEU * NEU * NEU * NEU
http://wzw.tum.de/index.php?id=416

[BC = Biochemie; MBT = Molekulare Biotechnologie]

Die Verantwortung für Planung und Koordination der Busse liegt wechselweise bei der Studiengangskoordination MBT in Weihenstephan (Wintersemester) und beim Studienbüro Biochemie (Sommersemester). Unsere Ausgangsplanung basiert auf Schätzungen und Annahmen gemäß Jahrgangsstärke und den in TUMonline hinterlegten Informationen zu den Lehrveranstaltungen.

Zur Unterstützung der Organisatoren sollten in jedem Semester mehrere freiwillige BussprecherInnen Feedback geben zu Auslastung, überflüssigen Fahrten, erheblichen Verspätungen oder zusätzlichem Bedarf. - BussprecherIn kann und darf jede/r sein, die/der die Busse regelmäßig nutzt! Besonders zu Semesterbeginn sind wir auf Rückmeldungen angewiesen, um zielführend nachsteuern zu können. Bitte unterstützen Sie uns zahlreich, damit der Service optimiert werden kann!

Die Deadline für Änderungswünsche (zeitliche Verschiebungen, Abbestellung ungenutzter Verbindungen, Sonderfahrten) ist immer Mittwoch Mittag für die Folgewoche. Danach eingehende Änderungswünsche können nicht mehr, bzw. nur mit einer Woche Verspätung berücksichtigt werden.

Ganzjährige Anlaufstelle ist das Studienbüro Biochemie, in dringenden Fällen (z.B. während der Prüfungszeit) auch telefonisch. Hier werden alle Rückläufe gesammelt und gemeinsam mit unseren Partnern in Weihenstephan umgesetzt.

Joint International Summer School TUAT & TUM

„Saving our Future“  

Von 01. bis 07. September 2016 fand im Rahmen einer Universitätspartnerschaft zwischen der Tokyo University of Agriculture and Technology (TUAT) und der Technischen Universität München (TUM) eine “Joint International Summer School” statt. Diese Veranstaltung wurde überwiegend von Studierenden beider Universitäten für Studierende konzipiert, organisiert und durchgeführt.

Schwerpunktthema war die aktuelle gesellschaftliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, respektive im Hinblick auf die Energiegewinnung und Nahrungsmittelproduktion für eine rasant wachsende Weltbevölkerung. Hier sind neue Lösungsansätze gefragt, um der drohenden globalen Energie- und Ernährungskrise zu begegnen. Studierende verschiedener Fachrichtungen (Agrarwissenschaften, Biotechnologie, Biochemie und Maschinenbau) erarbeiteten in einem zweitägigen Workshop gemeinsam Handlungsempfehlungen. In drei Arbeitsgruppen wurden diese Ideen hinsichtlich „Lifestyle“, „Technologie“ und „Gesellschaft“ vertieft und spezifiziert. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse präsentiert und zusammen mit Hochschullehrern und Vertretern aus der Wirtschaft diskutiert.

Natürlich kamen neben all dem fachlichen In- und Output der interkulturelle Austausch und das gesellige Zusammensein nicht zu kurz: Die Studierenden aus Japan erkundeten zusammen mit den TUM-Studierenden nicht nur in geführten Touren die drei TUM-Campi in der Münchener Innenstadt, in Weihenstephan und Garching. Darüber hinaus stellten die beteiligten Studierenden beider Universitäten in Vorträgen und in auch in der Praxis ihr jeweiliges kulturelles Umfeld und besondere Landesgewohnheiten sowie kulinarische Spezialitäten vor. In einem bunten Rahmenprogramm fanden neben team-bildenden Maßnahmen im Klettergarten und Ausflügen zu den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau auch Industrieexkursionen statt. Außerdem bekamen die japanischen Gäste die Gelegenheit, die Bayerische Kultur und Bayerische Spezialitäten in diversen Traditionsgaststätten oder auf dem Volksfest in Freising zu erleben.

Die „Joint International Summer School“ wurde im Übrigen an der TUM als Lehrveranstaltung geführt und kann mit Credit Points und Note bewertet, durch ein Zertifikat bestätigt und per Anerkennung als „Soft Skills“ Qualifikation im Rahmen des Studiums oder der Promotion eingebracht werden.

Dank des Engagements vieler Studierender wie aufgeschlossener Hochschulrepräsentanten wurde diese International Summer School ein voller Erfolg. – Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle insbesondere den TUM Studierenden, die als „Facilitators“ unermüdlich und gut gelaunt dafür sorgten, dass diese kulturkreisüberspannende Veranstaltung in dieser Form stattfinden konnte.

Im Rahmen eines neuen Austauschprogramms können zukünftig auch Stipendien für Studierendenaustausche (z.B. für Forschungspraktika) zwischen den beiden Universitäten vergeben werden.

Wir hoffen, dass diese Joint International Summer School auch zukünftig weitergeführt werden kann!