Forschungshighlights

Gelbe Pigmente schützen Bakterien

Struktur des ApeI-ApeP-Enzymkomplexes, der wesentlich am Aufbau der Arylpolyen-Pigmente beteiligt ist. (Bild: Maximilian Schmalhofer / TUM)

Biosynthese von Arylpolyen-Schutzpigmenten entschlüsselt

[08.04.2019] Bakterien schützen sich gegen den Angriff freier Radikale mithilfe bestimmter Naturstoffe, die sie in ihrer Membran tragen. Arbeitsgruppen der Technischen Universität München (TUM) und der Goethe Universität in Frankfurt haben nun die Biosynthese der sogenannten Arylpolyene entschlüsselt, den am weitesten verbreiteten Schutzpigmenten. [mehr...]

Das Zünglein an der Waage

Erstautor Maximilian Fottner und Prof. Kathrin Lang im Labor. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Markierung von Proteinen mit Ubiquitin ermöglicht neue Forschung zur Zellregulation

[03.04.2019] Menschliche Zelle verfügen über ein raffiniertes Regulierungssystem: die Markierung von Eiweißen mit dem kleinen Proteinmolekül Ubiquitin. Einem Team der Technischen Universität München (TUM) ist es jetzt erstmals gelungen, Proteine sowohl im Reagenzglas als auch in lebenden Zellen gezielt mit Ubiquitin zu versehen. Mit dem patentierten Verfahren lässt sich nun erforschen, wie dieses lebenswichtige Regulierungssystem funktioniert. [mehr...]

Chinesisch-deutsches Forschungslabor an der TUM

Prof. Cheng, Kanzler der Universität Jinan, Prof. Plank, TU München, Prof. Liu, Vizepräsident Universität Jinan (vlnr). (Bild: U. Benz / TUM)

Internationale Kooperation zur Entwicklung eines energieerzeugenden Straßenbelags

[08.03.2019] Die Technische Universität München (TUM) und die University of Jinan in China richten am Lehrstuhl für Bauchemie der TUM ein gemeinsames Forschungslabor ein. Ziel des neuen Labors ist die Entwicklung eines energieerzeugenden Boden- und Straßenbelags. [mehr...]

An der Grenze der Nachweisbarkeit

Prof. Dr. Juergen Hauer (li) und Erstautor Erling Thyrhaug mit ihrem Messinstrument. Im Hintergrund Spektren, die damit aufgenommen wurden. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Neue Methode erlaubt Spektroskopie an einzelnen Molekülen

[07.03.2019] Während spektroskopische Messungen normalerweise über viele Moleküle mitteln, liefert eine an der Technischen Universität München (TUM) entwickelte, neue Methode präzise Aussagen über die Wechselwirkung genau eines Moleküls mit seiner Umgebung. Damit lassen sich beispielsweise schneller effiziente Moleküle für zukünftige Technologien in der Photovoltaik finden. [mehr...]

Molekulares Lego

Erstautor Christian Kunkel, PD Dr. Harald Oberhofer und Prof. Karsten Reuter (vlnr). (Bild: A. Battenberg / TUM)

Chemisches Data Mining beschleunigt Suche nach neuen organischen Halbleitern

[14.02.2019] Organische Halbleiter sind leicht, flexibel und einfach herstellbar. Doch bei Energieausbeute und Langlebigkeit erfüllen sie bisher oft noch nicht die Erwartungen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) nutzen jetzt Data-Mining-Verfahren, um aussichtsreiche organische Verbindungen für die Elektronik der Zukunft aufzuspüren. [mehr...]

Proteinengineering erweitert Immunzellvokabular

Erstautorin Stephanie Müller und Prof. Feige im Labor für Zelluläre Proteinbiochemie. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Evolution von Signalmolekülen schafft neue Ansätze für die Sepsis-Therapie

[23.01.2019] Kleine Infektionen können tödlich enden: Millionen Menschen sterben jedes Jahr an einer Sepsis, einer überschießenden Reaktion des Immunsystems. Ein neues Signalmolekül, entworfen von einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), hat das Potential, als Basis neuer Sepsis-Therapien zu dienen. [mehr...]

Wie gefährlich ist Mikroplastik?

Dr. Natalia P. Ivleva mit ihrem Raman-Mikroskop (Bild: U. Benz / TUM)

Interview mit Dr. Natalia Ivleva über ihre Forschung zur Analytik von Mikroplastik

[10.01.2019] Seit den ersten Berichten über die Verschmutzung der Meere und Küsten mit Mikroplastik intensivierte sich auch die weltweite Forschung dazu. Inzwischen ist klar, dass Mikroplastik auch in Flüssen und Seen sowie in Getränken und Lebensmitteln allgegenwärtig ist. An der Technischen Universität München (TUM) entwickelt Dr. Natalia P. Ivleva analytische Verfahren zur Identifizierung und Quantifizierung von Mikroplastik. Im Interview erläutert sie den aktuellen Forschungsstand. [mehr...]