Forschungshighlights

Chemie-Nobelpreisträger erhält Ehrentitel seiner Alma Mater

Nobelpreisträger Joachim Frank wurde zum TUM Distinguished Affiliated Professor ernannt. Bild: Kurt Bauer

TUM Distinguished Affiliated Professorship für Joachim Frank

[07.06.2019] Chemie-Nobelpreisträger Prof. Joachim Frank wurde gestern zum Distinguished Affiliated Professor der Technischen Universität München (TUM) ernannt. Bei dieser Gelegenheit hielt er einen Festvortrag und eine Vorlesung für Studierende seiner Alma Mater. Frank hat 1970 an der TUM promoviert. [mehr...]

Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs

Ist das das Protein p53 gefaltet, kann der Donor eingestrahlte Energie auf den Akzeptor übertragen
Bild: G. Agam / LMU & V. Dahiya / TUM

Chaperone halten das Tumorsuppressor-Protein p53 in Schach

[21.05.2019] Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen. [mehr...]

Effizienter Katalysator zur Wasserspaltung

Dr. Claudia Ott und Doktorand Felix Reiter in ihrem Labor in Garching. Bild: U. Benz / TUM

Neues Halbleiter-Hybridmaterial für die nachhaltige Wasserstoffproduktion

[16.05.2019] Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat im Rahmen einer internationalen Kooperation einen effizienten Wasserspaltungskatalysator entwickelt. Er besteht aus einer Doppelhelix-Halbleiterstruktur, umhüllt mit Kohlenstoffnitrid. Dieser Katalysator ist ideal um billig und nachhaltig Wasserstoff zu erzeugen. [mehr...]

Gelbe Pigmente schützen Bakterien

Struktur des ApeI-ApeP-Enzymkomplexes, der wesentlich am Aufbau der Arylpolyen-Pigmente beteiligt ist. (Bild: Maximilian Schmalhofer / TUM)

Biosynthese von Arylpolyen-Schutzpigmenten entschlüsselt

[08.04.2019] Bakterien schützen sich gegen den Angriff freier Radikale mithilfe bestimmter Naturstoffe, die sie in ihrer Membran tragen. Arbeitsgruppen der Technischen Universität München (TUM) und der Goethe Universität in Frankfurt haben nun die Biosynthese der sogenannten Arylpolyene entschlüsselt, den am weitesten verbreiteten Schutzpigmenten. [mehr...]

Das Zünglein an der Waage

Erstautor Maximilian Fottner und Prof. Kathrin Lang im Labor. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Markierung von Proteinen mit Ubiquitin ermöglicht neue Forschung zur Zellregulation

[03.04.2019] Menschliche Zelle verfügen über ein raffiniertes Regulierungssystem: die Markierung von Eiweißen mit dem kleinen Proteinmolekül Ubiquitin. Einem Team der Technischen Universität München (TUM) ist es jetzt erstmals gelungen, Proteine sowohl im Reagenzglas als auch in lebenden Zellen gezielt mit Ubiquitin zu versehen. Mit dem patentierten Verfahren lässt sich nun erforschen, wie dieses lebenswichtige Regulierungssystem funktioniert. [mehr...]

Chinesisch-deutsches Forschungslabor an der TUM

Prof. Cheng, Kanzler der Universität Jinan, Prof. Plank, TU München, Prof. Liu, Vizepräsident Universität Jinan (vlnr). (Bild: U. Benz / TUM)

Internationale Kooperation zur Entwicklung eines energieerzeugenden Straßenbelags

[08.03.2019] Die Technische Universität München (TUM) und die University of Jinan in China richten am Lehrstuhl für Bauchemie der TUM ein gemeinsames Forschungslabor ein. Ziel des neuen Labors ist die Entwicklung eines energieerzeugenden Boden- und Straßenbelags. [mehr...]

An der Grenze der Nachweisbarkeit

Prof. Dr. Juergen Hauer (li) und Erstautor Erling Thyrhaug mit ihrem Messinstrument. Im Hintergrund Spektren, die damit aufgenommen wurden. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Neue Methode erlaubt Spektroskopie an einzelnen Molekülen

[07.03.2019] Während spektroskopische Messungen normalerweise über viele Moleküle mitteln, liefert eine an der Technischen Universität München (TUM) entwickelte, neue Methode präzise Aussagen über die Wechselwirkung genau eines Moleküls mit seiner Umgebung. Damit lassen sich beispielsweise schneller effiziente Moleküle für zukünftige Technologien in der Photovoltaik finden. [mehr...]

Molekulares Lego

Erstautor Christian Kunkel, PD Dr. Harald Oberhofer und Prof. Karsten Reuter (vlnr). (Bild: A. Battenberg / TUM)

Chemisches Data Mining beschleunigt Suche nach neuen organischen Halbleitern

[14.02.2019] Organische Halbleiter sind leicht, flexibel und einfach herstellbar. Doch bei Energieausbeute und Langlebigkeit erfüllen sie bisher oft noch nicht die Erwartungen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) nutzen jetzt Data-Mining-Verfahren, um aussichtsreiche organische Verbindungen für die Elektronik der Zukunft aufzuspüren. [mehr...]

Proteinengineering erweitert Immunzellvokabular

Erstautorin Stephanie Müller und Prof. Feige im Labor für Zelluläre Proteinbiochemie. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Evolution von Signalmolekülen schafft neue Ansätze für die Sepsis-Therapie

[23.01.2019] Kleine Infektionen können tödlich enden: Millionen Menschen sterben jedes Jahr an einer Sepsis, einer überschießenden Reaktion des Immunsystems. Ein neues Signalmolekül, entworfen von einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), hat das Potential, als Basis neuer Sepsis-Therapien zu dienen. [mehr...]

Wie gefährlich ist Mikroplastik?

Dr. Natalia P. Ivleva mit ihrem Raman-Mikroskop (Bild: U. Benz / TUM)

Interview mit Dr. Natalia Ivleva über ihre Forschung zur Analytik von Mikroplastik

[10.01.2019] Seit den ersten Berichten über die Verschmutzung der Meere und Küsten mit Mikroplastik intensivierte sich auch die weltweite Forschung dazu. Inzwischen ist klar, dass Mikroplastik auch in Flüssen und Seen sowie in Getränken und Lebensmitteln allgegenwärtig ist. An der Technischen Universität München (TUM) entwickelt Dr. Natalia P. Ivleva analytische Verfahren zur Identifizierung und Quantifizierung von Mikroplastik. Im Interview erläutert sie den aktuellen Forschungsstand. [mehr...]