Forschungshighlights

Leibniz-Preise für Thorsten Bach und Thomas Neumann

Chemiker und Informatiker erhalten bedeutendste DFG-Auszeichnung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet zwei Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 aus: Thorsten Bach, Professor für Organische Chemie, und Thomas Neumann, Professor für Datenbanksysteme. Die Preise werden jährlich an bis zu zehn Forscherinnen und Forscher vergeben und sind mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotiert. [mehr...]

Neuer Syntheseweg zu löslichen Silicium-Clustern

Hoffnung auf Silicium-Solarzellen mit deutlich höheren Wirkungsgraden

[14.11.2019] Theoretische Rechnungen zeigen, dass Silicium-Solarzellen unter bestimmten Bedingungen einen wesentlich höheren Wirkungsgrad haben könnten. Ein Zugang zu entsprechend modifiziertem Silicium könnten kleine Silicium-Cluster sein. Bisher waren diese jedoch nicht in löslicher Form zugänglich, was Voraussetzung für eine vielseitige Verarbeitung ist. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen einfachen Syntheseweg dafür entdeckt. [mehr...]

Schwachstelle in krankheitserregenden Bakterien

Proteinkomplex ClpX-ClpP könnte neuer Ansatzpunkt für Antibiotika werden

[02.10.2019] Noch immer sind Antibiotika die wichtigste Waffe zur Bekämpfung bakterieller Infektionen. Jedoch geht der Medizin aufgrund von immer häufiger vorkommenden Resistenzen die „Munition“ aus. Ein Forschungsteam hat nun die Struktur des proteinabbauenden Komplexes ClpX-ClpP aufgeklärt. Dies ist ein Schlüssel zur Entwicklung innovativer Antibiotika, die auf den Abbauprozess von defekten Proteinen in Bakterien abzielen. [mehr...]

Qualitätskontrolle in der Immunkommunikation

Chaperone erkennen unfertige Signalmoleküle im Immunsystem

[20.09.2019] Die Zellen des Immunsystems stimmen sich laufend miteinander ab. Als Informationsträger nutzen sie komplexe Protein-Moleküle, die sie in einem mehrstufigen Prozess bilden. Wie Kontrollmoleküle – sogenannte Chaperone – unfertige Signalproteine erkennen und diese daran hindern, die Zelle zu verlassen, hat nun ein Team unter Leitung von Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) herausgefunden. [mehr...]

Hochdotierte EU-Förderung für Spitzenforschung an der TUM

ERC Starting Grants: Sieben Projekte aus Chemie, Medizin und Physik erfolgreich

[03.09.2019] Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat entschieden: Sieben der hochdotierten ERC Starting Grants gehen dieses Jahr an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM). Die Bandbreite der Projekte reicht von neuen Krebs-Immuntherapien bis hin zu atomgenauen Analyse von katalytischen Reaktionen. Zudem fördert der ERC drei weitere Projekte mit Proof-of-Concept Grants. [mehr...]

Aktivität von Brennstoffzellen-Katalysatoren verdoppelt

Modellierung zeigt optimale Größe für Platin-Katalysatorpartikel

[03.07.2019] Einem interdisziplinären Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, die Größe von Platin-Nanopartikeln für die Katalyse in Brennstoffzellen so zu optimieren, dass die neuen Katalysatoren doppelt so gut sind, wie die derzeit besten kommerziell verfügbaren Verfahren. [mehr...]

Innovative Materialien mit Carbonfasern aus Algen

Bundesforschungsministerium fördert Green Carbon-Projekt der TUM

[01.07.2019] Im Verbund mit heimischem Granit oder anderen Hartgesteinen ermöglichen Carbonfasern völlig neue Konstruktionsmaterialien und Baustoffe. Theoretische Berechnungen zeigen: Werden die Carbonfasern aus Algenöl hergestellt, entzieht die Herstellung der innovativen Materialien der Atmosphäre mehr Kohlendioxid als dabei freigesetzt wird. Ein von der Technischen Universität München (TUM) angeführtes Forschungsprojekt soll diese Technologien nun weiter voranbringen. [mehr...]

Chemie-Nobelpreisträger erhält Ehrentitel seiner Alma Mater

TUM Distinguished Affiliated Professorship für Joachim Frank

[07.06.2019] Chemie-Nobelpreisträger Prof. Joachim Frank wurde gestern zum Distinguished Affiliated Professor der Technischen Universität München (TUM) ernannt. Bei dieser Gelegenheit hielt er einen Festvortrag und eine Vorlesung für Studierende seiner Alma Mater. Frank hat 1970 an der TUM promoviert. [mehr...]

Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs

Chaperone halten das Tumorsuppressor-Protein p53 in Schach

[21.05.2019] Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen. [mehr...]

Effizienter Katalysator zur Wasserspaltung

Neues Halbleiter-Hybridmaterial für die nachhaltige Wasserstoffproduktion

[16.05.2019] Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat im Rahmen einer internationalen Kooperation einen effizienten Wasserspaltungskatalysator entwickelt. Er besteht aus einer Doppelhelix-Halbleiterstruktur, umhüllt mit Kohlenstoffnitrid. Dieser Katalysator ist ideal um billig und nachhaltig Wasserstoff zu erzeugen. [mehr...]

Gelbe Pigmente schützen Bakterien

Biosynthese von Arylpolyen-Schutzpigmenten entschlüsselt

[08.04.2019] Bakterien schützen sich gegen den Angriff freier Radikale mithilfe bestimmter Naturstoffe, die sie in ihrer Membran tragen. Arbeitsgruppen der Technischen Universität München (TUM) und der Goethe Universität in Frankfurt haben nun die Biosynthese der sogenannten Arylpolyene entschlüsselt, den am weitesten verbreiteten Schutzpigmenten. [mehr...]

Das Zünglein an der Waage

Markierung von Proteinen mit Ubiquitin ermöglicht neue Forschung zur Zellregulation

[03.04.2019] Menschliche Zelle verfügen über ein raffiniertes Regulierungssystem: die Markierung von Eiweißen mit dem kleinen Proteinmolekül Ubiquitin. Einem Team der Technischen Universität München (TUM) ist es jetzt erstmals gelungen, Proteine sowohl im Reagenzglas als auch in lebenden Zellen gezielt mit Ubiquitin zu versehen. Mit dem patentierten Verfahren lässt sich nun erforschen, wie dieses lebenswichtige Regulierungssystem funktioniert. [mehr...]

Chinesisch-deutsches Forschungslabor an der TUM

Internationale Kooperation zur Entwicklung eines energieerzeugenden Straßenbelags

[08.03.2019] Die Technische Universität München (TUM) und die University of Jinan in China richten am Lehrstuhl für Bauchemie der TUM ein gemeinsames Forschungslabor ein. Ziel des neuen Labors ist die Entwicklung eines energieerzeugenden Boden- und Straßenbelags. [mehr...]

An der Grenze der Nachweisbarkeit

Neue Methode erlaubt Spektroskopie an einzelnen Molekülen

[07.03.2019] Während spektroskopische Messungen normalerweise über viele Moleküle mitteln, liefert eine an der Technischen Universität München (TUM) entwickelte, neue Methode präzise Aussagen über die Wechselwirkung genau eines Moleküls mit seiner Umgebung. Damit lassen sich beispielsweise schneller effiziente Moleküle für zukünftige Technologien in der Photovoltaik finden. [mehr...]

Molekulares Lego

Chemisches Data Mining beschleunigt Suche nach neuen organischen Halbleitern

[14.02.2019] Organische Halbleiter sind leicht, flexibel und einfach herstellbar. Doch bei Energieausbeute und Langlebigkeit erfüllen sie bisher oft noch nicht die Erwartungen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) nutzen jetzt Data-Mining-Verfahren, um aussichtsreiche organische Verbindungen für die Elektronik der Zukunft aufzuspüren. [mehr...]

Proteinengineering erweitert Immunzellvokabular

Evolution von Signalmolekülen schafft neue Ansätze für die Sepsis-Therapie

[23.01.2019] Kleine Infektionen können tödlich enden: Millionen Menschen sterben jedes Jahr an einer Sepsis, einer überschießenden Reaktion des Immunsystems. Ein neues Signalmolekül, entworfen von einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), hat das Potential, als Basis neuer Sepsis-Therapien zu dienen. [mehr...]

Wie gefährlich ist Mikroplastik?

Interview mit Dr. Natalia Ivleva über ihre Forschung zur Analytik von Mikroplastik

[10.01.2019] Seit den ersten Berichten über die Verschmutzung der Meere und Küsten mit Mikroplastik intensivierte sich auch die weltweite Forschung dazu. Inzwischen ist klar, dass Mikroplastik auch in Flüssen und Seen sowie in Getränken und Lebensmitteln allgegenwärtig ist. An der Technischen Universität München (TUM) entwickelt Dr. Natalia P. Ivleva analytische Verfahren zur Identifizierung und Quantifizierung von Mikroplastik. Im Interview erläutert sie den aktuellen Forschungsstand. [mehr...]