Forschungshighlights

Pilotanlage für erneuerbaren Wasserstoff

Neue Technologie soll Kohlendioxid-Emissionen um bis zu 40 Prozent reduzieren

[09.06.2022] In Bayern soll eine Pilotanlage für die Herstellung von Wasserstoff aus Biogas entstehen. Bei der Produktion sollen der Energieverbrauch sowie der Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zu konventionellen Anlagen drastisch verringert werden. Dies wird durch Integration einer elektrischen Heizung als Wärmequelle für die chemische Reaktion erreicht. Die technische Entwicklung und die praktische Realisierung dieses Ansatzes sind die Ziele des von der EU geförderten und von der Technischen Universität München (TUM) koordinierten Projekts EReTech.  [mehr...]

Glukose als Energiequelle für medizinische Implantate und Sensoren

Licht könnte die Leistung von Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkus steigern

[20.05.2022] Traubenzucker, auch Glukose genannt, ist der wichtigste Energielieferant in unseren Körper. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen den Zucker im Körper nun auch als Energiequelle für medizinische Implantate nutzen. Sie haben eine Glukose-Brennstoffzelle entwickelt, die den Zucker in Elektrizität umwandelt. [mehr...]

Licht macht Ionen beweglich

Licht könnte die Leistung von Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkus steigern

[21.03.2022] Lithium-Ionen-Akkus, Brennstoffzellen und viele andere Devices sind auf eine gute Beweglichkeit von Ionen angewiesen. Doch dieser steht eine Vielzahl von Hindernissen entgegen. Ein Forschungsteam um Jennifer L. M. Rupp von der Technischen Universität München (TUM) und Harry L. Tuller vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat nun erstmals gezeigt, dass sich Licht nutzen lässt, um die Beweglichkeit der Ionen zu erhöhen und die Leistung entsprechender Geräte zu verbessern. [mehr...]

Mit maschinellem Lernen zu neuen supramolekularen Materialien

Mit maschinellem Lernen zu neuen supramolekularen Materialien

[17.03.2022] Neuartige supramolekulare Materialien können zur Produktion von Energie oder in medizinischen Geräten eingesetzt werden. Das Team des TUM Innovation Network ARTEMIS arbeitet daran, die besten Kandidaten mittels maschinellen Lernens zu finden. [mehr...]

Können Algen die Welt retten?

Eine TV-Doku auf ARTE zeigt, was Algen alles für uns tun können

[28.01.2022] Algen haben die Grundlage für unser Leben auf der Erde geschaffen. Könnten sie uns angesichts der aktuellen Probleme wieder helfen? In ihrer Dokumentation besucht die Redakteurin Jenny von Sperber unter anderem Prof. Brück, der in der Technischen Universität München (TUM) am Werner Siemens-Lehrstuhl für synthetische Biotechnologie forscht und stellt verschiedene Aspekte seiner Forschung mit Algen vor. [mehr...]

Unsichtbare Viren-Schutzwand für Innenräume

Raumteiler aus UV-C-Licht befreit Aerosole von SARS-CoV-2-Viren

[21.12.2021] Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen stellen virenbelastete Aerosole in Innenräumen immer noch ein wichtiges Problem dar. Eine von Forschenden des Tropeninstituts am LMU Klinikum und der Technischen Universität München (TUM) entwickelte unsichtbare Schutzwand aus UV-C-Licht könnte hier Abhilfe schaffen und in Zukunft die Ausbreitung von Viren und anderen Pathogenen in Räumen zuverlässig eindämmen, ohne die Bewegungsfreiheit der im Raum befindlichen Menschen einzuschränken. [mehr...]

Ein Medikament gegen SARS-CoV-2

Neue Strategie verspricht Erfolg auch gegen zukünftige SARS-CoV-2-Variante

[14.12.2021] Dank einer bisher einzigartigen weltweiten Zusammenarbeit gab es sehr schnell Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2-Virus. Bei der Entwicklung von Medikamenten gegen Covid-19 gab es bisher aber nur Teilerfolge. Gefördert von der Bayerischen Forschungsstiftung hat nun ein Münchener Forschungsteam ein Protein entwickelt, das im Zellversuch die Infektion durch das Virus und seine Varianten zuverlässig verhindert. [mehr...]

Neuer Preis für internationale Start-up-Teams ausgelobt

TUM IDEAward für Quanten-Tech-Gründungsprojekt

[26.11.2021] Diamanten für die Quantentechnologie, ein Test für Harnwegsinfekte und eine Machine-Learning-Methode für Computerspiel-Tests: Diese drei Gründungsideen sind gestern mit dem TUM IDEAward ausgezeichnet worden. Premiere hatte der TUM Deep Tech IDEAward für Teams, die sich in anderen Ländern gefunden haben und in München ein Start-up auf den Weg bringen wollen. [mehr]

Die Säure in der Nano-Pore

Wasser in Zeolithen hilft bei der Umwandlung von Biomasse in Biosprit

[30.06.2021] Zeolithe sind extrem poröse Materialien: Zehn Gramm davon können eine innere Oberfläche von der Größe eines Fußballfeldes besitzen. Ihre Hohlräume lassen sich nutzen, um chemische Reaktionen zu katalysieren und damit Energie zu sparen. Ein internationales Forschungsteam hat nun neue Erkenntnisse über die Rolle von Wassermolekülen in diesen Prozessen gewonnen. Eine wichtige Anwendung ist die Umwandlung von Biomasse in Biosprit. [mehr...]

Vielseitig und sicher: neuer Antikörpertest

Automatischer Microarray-Schnelltest zum Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern

Im künftigen Verlauf der Corona-Pandemie wird ein schneller, kostengünstiger und sicherer Nachweis immer wichtiger, ob eine Person über entsprechende Antikörper verfügt, sei es durch eine überstandene Infektion oder durch eine Impfung. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen solchen Antikörper-Schnelltest entwickelt. Derzeit liefert er das Ergebnis innerhalb von acht Minuten; geplant ist, die Bearbeitungszeit auf vier Minuten zu reduzieren. [mehr...]

Abstimmung der Energielücke

Ein neuer Ansatz für organische Halbleiter

[11.06.2021] Was für anorganische Halbleiter bereits eine etablierte Technologie ist, blieb für ihre organischen Pendants bisher eine Herausforderung: Die Bandlücke durch eine Mischung von organischen Halbleitermaterialien so genau abzustimmen, dass die Halbleiter die höchstmögliche Leistung erbringen können. Ein Team der TU München hat nun mit Partnern der TU Dresden, der Universität Würzburg, der HU Berlin und der Universität Ulm gezeigt, wie sich dieses Ziel für organische Halbleiter erreichen lässt. [mehr...]

Auf Nummer sicher

Mit dem Mikroskop zur langlebigen Festkörperbatterie

[07.06.2021] Die Ionen in einer Festkörperbatterie müssen mehrere Materialgrenzen überwinden, was diverse Nachteile mit sich bringt. Ein Team des Fritz-Haber-Institutes, der TU München und des For-schungszentrum Jülich zeigt jetzt jedoch, dass bestimmte nanoskalige Schichten an den Grenzflä-chen sogar zur Stabilisierung der Batterien beitragen können. [mehr...]

SFBs zu Immuntherapien und Photokatalyse

Zwei neue Sonderforschungsbereiche der DFG an der TUM

[25.05.2021] Grünes Licht für zukunftsweisende Projekte: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zwei neue überregionale Sonderforschungsbereiche, die von der TUM mit Partnern beantragt wurden (SFB/Transregio). Wissenschaftler der TUM übernehmen die Sprecherrolle in Transregios zu den Themen Photokatalyse und Immuntherapien mit Lymphozyten. Zudem wird ein weiterer neuer Verbund mit TUM-Beteiligung bewilligt, fünf bestehende Projekte werden verlängert. [mehr...]

Mit aktivem maschinellem Lernen zu neuen Solarzellen

Weniger Vorgaben führen Künstliche Intelligenz zu neuen Materialien

[27.04.2021] Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Fritz-Haber-Instituts in Berlin nutzt maschinelles Lernen bei der Suche nach geeigneten molekularen Materialien für neue organische Halbleiter, die Basis für organische Feldeffekt-Transistoren (OFETs), Licht emittierende Dioden (OLEDs) und organische Solarzellen (OPVs). Um mit der endlosen Vielfalt möglicher Materialien effizient zurechtzukommen, bestimmt die Maschine selbst, welche Daten sie braucht. [mehr...]

Aufbau von Biomasse durch umgekehrten Citratzyklus

Stoffwechselweg läuft bei hohen
Kohlendioxid-Konzentrationen „rückwärts“

[23.04.2021] Ein Forschungsteam der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU Münster) und der Technischen Universität München (TUM) hat neue Erkenntnisse zum Citratzyklus gewonnen: Bei sehr hohen Kohlendioxid-Konzentrationen können Bakterien diesen zentralen Stoffwechselweg mittels des Enzyms Citratsynthase auch „rückwärts“ nutzen und damit aus Kohlendioxid nützliche Verbindungen aufbauen. Möglicherweise lassen sich diese Erkenntnisse auch biotechnologisch nutzen. [mehr...]

TUM Innovation Networks gehen an den Start

Interdisziplinäre Forschung auf neuen Wegen

[31.03.2021] Mit fächerübergreifenden TUM Innovation Networks will die Technische Universität München (TUM) noch mehr Freiräume für wissenschaftliche Kreativität und bahnbrechende Entwicklungen schaffen. Die ersten drei TUM Innovation Networks befassen sich mit der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI), mit der Entwicklung neuartiger Materialien durch den Einsatz von maschinellem Lernen sowie mit der Erforschung von Leben in Kombination von KI und Robotik mit chemischen und biophysikalischen Experimenten. [mehr...]

Gestörte Protein-Balance verursacht grauen Star

Katarakt: Neues Modell zur Entstehung der Augenkrankheit entwickelt

[16.02.2021] Der graue Star ist die häufigste Augenerkrankung beim Menschen. Die genauen Prozesse bei der Entstehung der Krankheit sind allerdings noch nicht vollständig aufgeklärt. Ein Forschungsteam unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) hat nun herausgefunden, dass die Zusammensetzung der Proteinlösung eine entscheidende Rolle spielt. Die Erkenntnisse widersprechen der bisherigen Lehrmeinung. [mehr...]

Johannes A. Lercher erhält den Alwin-Mittasch-Preis 2021

[09.02.2021] Prof. Dr. Johannes A. Lercher wird für seine herausragenden Arbeiten in der Katalyseforschung mit dem Alwin-Mittasch-Preis 2021 ausgezeichnet. Damit würdigt die Deutsche Gesellschaft für Katalyse GeCatS seine Beiträge zur Entwicklung und zum Verständnis von Feststoff-Katalysatoren für die Erschließung neuer Rohstoffquellen. Der Sachverständigenausschuss hob besonders sein beeindruckendes wissenschaftliches Gesamtwerk und die hohe Industrierelevanz seiner Forschung hervor. [mehr...]

Superkondensatoren statt Batterien

Leistungsfähige Graphen-Verbindungen für hocheffiziente Superkondensatoren

[04.01.2021] Einem Team um Roland Fischer, Professor für Anorganische und Metallorganische Chemie an der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, einen hocheffizienten Superkondensator zu entwickeln. Basis des Energiespeichers ist ein neuartiges, leistungsfähiges und dabei nachhaltiges Graphen-Hybridmaterial, das vergleichbare Leistungsdaten aufweist wie aktuell verwendete Batterien und Akkus. [mehr...]