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| Palladium |
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Name: Palladium
Molare Masse: 106.42 g/mol
Schmelzpunkt:
1554 °C
Siedepunkt:
2930 °C
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Vorkommen Palladium kommt in der Natur nur in Vergesellschaftung mit anderen Platinmetallen (Pt, Ru, Os, Ir, Rh) vor. Verbindungen oder gediegene Formen des Elements finden sich in bestimmten Cu, Cr, Ni oder Eisenlagererstätten, den sog. Primärlagerstetten. Durch natürliche Verwitterungsprozesse lagern sich diese Metalle an bestimmten Stellen konzentrierter ab, diese nennt man Sekundärlagerstetten. Ein bekanntes Palladiumerz ist der Braggit (Pd, Pt, Ni)S.
DarstellungDas Rohpalladium wird von den übrigen Gesteinsbestandteilen des Erzes via Flotation oder Sedimentation getrennt, oder aus dem Anodenschlamm der Cu- oder Nickelaufarbeitung gewonnen. Mit Hilfe von Königswasser wird das Metall gelöst (neben Au, Pt). Im Anschluss wird Gold durch die Zugabe von FeCl2, Platin durch NH4Cl und Palladium durch Zugabe von Ammoniakwasser und Salzsäure gefällt (Bildung von Au, (NH4)2[PtCl6] und [Pd(NH3)2Cl2]). Das so gewonnene Palladium wird mit Wasserstoff reduziert.
Chemische EigenschaftenPalladium löst sich bei moderaten Bedingungen in stark oxidierenden Säuren und auch in kochender HCl an Luft. Von geschmolzenen Cyaniden, Sulfiden und Hydroxiden wird das Metall komplexiert und ebenso angegriffen. In der Rotglut oxidiert das Metall zu PdO, mit einigen Nichtmetallen reagiert es ebenso in der Wärme. |
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| Quelle: Nils Wiberg, E. Wiberg, A. F. Holleman, Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin, 2007. |
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