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| Nickel |
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Name: Nickel
Molare Masse: 58.693 g/mol
Schmelzpunkt:
1453 °C
Siedepunkt:
2730 °C
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Vorkommen Nickel kann in Ausnahmefällen (Meteoriten) in der Erdkruste gediegen gefunden werden, in der Regel ist es jedoch in gebundener Form anwesend. Bekannt sind unter anderem Erze wie Pentlandit (Fe, Ni)9S8 oder Garnierit (Mg, Ni)3(OH)4[Si2O5]. Darstellung Eisen wird von Nickel im schmelzmetallurgischen Verfahren (siehe Cobalt) abgetrennt und somit der sogenannte Kupfer-Nickel-Feinstein erhalten. Dieser enthält vor allem NiS und Cu2S und wird im Anschluss mit Natriumsulfid umgesetzt. Cu2S bildet hier ein leicht schmelzbares Doppelsulfid und kann abgetrennt werden. Das verbleibende NiS wird mit Luft geröstet und im Anschluss mit Koks zum Rohnickel reduziert und elektrolytisch aufgereinigt. Die Feinstreinigung erfolgt mit Hilfe des Mond-Verfahrens: Ni + 4 CO ⇄ Ni(CO)4↑ Chemische Eigenschaften Bei Raumtemperatur wird Nickel von verdünnten, oxidierenden Säuren rasch gelöst, konzentrierte Säuren passivieren das Metall. Die Lösung des Elements in verdünnten, nichtoxidierenden Säuren geht langsam von Statten. Das Metall ist bis 400 °C gegen Alkalimetallhydroxidschmelzen stabil. An Luft verbrennt fein verteiltes Nickel bei Entzünden und kann auch pyrophor sein. |
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| Quelle: Nils Wiberg, E. Wiberg, A. F. Holleman, Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin, 2007. |
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