Fakultät für Chemie

Die Fakultät für Chemie der TU München unternimmt große Anstrengungen dem sich rasch ändernden wissenschaftlichen Umfeld gerecht zu werden. Das breite Fächerspektrum, das neben den traditionellen Ausrichtungen Anorganische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie schon lange Zeit durch die Fächer Technische Chemie, Radiopharmazie, Lebensmittelchemie, Theoretische Chemie und Wasserchemie ergänzt war, wurde schon früh mit einem Lehrstuhl für Biotechnologie und durch einen Lehrstuhl für Bauchemie erweitert. [Weiter...]

Anorganische Doppelhelix

Nadeln des flexiblen Halbleiter-Materials SnIP; links im Bild nicht umgesetzer schwarzer Phosphor sowie Zinniodid (rot) - Foto: Andreas Battenberg / TUM

Flexibles Halbleitermaterial für Elektronik, Solartechnologie und Photokatalyse

[12.09.2016] Die Doppelhelix hat als stabile und flexible Struktur des Erbguts das Leben auf der Erde erst möglich gemacht. Nun hat ein Team der Technischen Universität München (TUM) eine Doppelhelix-Struktur auch in einem anorganischen Material entdeckt. Das Material aus Zinn, Iod und Phosphor ist ein Halbleiter, besitzt außergewöhnliche optische und elektronische Eigenschaften und ist mechanisch hoch flexibel. [mehr...]

Wie Forscher Nanopartikel fangen

In bayerischen Gewässern ist die Konzentration an Silbernanopartikeln sehr gering. (Bild: Andy Ilmberger/Fotolia)

Neues Verfahren zum Nachweis von Silbernanopartikeln in Gewässern

[26.08.2016] Synthetische Nanopartikel werden in verschiedene Produkte, beispielsweise Kosmetika, eingearbeitet. Ob und wie viele dieser Partikel in die Umwelt gelangen, ist nicht bekannt. In einem Forschungsprojekt der TU München und des Bayerischen Umweltministeriums haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun zum ersten Mal die Konzentration von Silbernanopartikeln in bayerischen Gewässern gemessen. [mehr...]

Einblick in die molekulare Qualitätskontrolle der Zelle

Forscher konnten beobachten, wie Chaperone defekte Proteine erkennen. (Illustration: Joshua Stokes, St. Jude Children’s Research Hospital)

Forscher beobachten, wie Chaperone defekte Proteine erkennen

[25.08.2016] Proteine, auch Eiweiße genannt, erfüllen in unserem Körper lebenswichtige Funktionen. Damit diese Prozesse zuverlässig funktionieren, müssen die Proteine eine definierte Struktur annehmen. Faltungshelfer, die sogenannten Chaperone, kontrollieren den Prozess. Ein Forscherteam unter der Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) konnte nun herausfinden, wie Chaperone besonders gefährliche Fehler in diesem Strukturierungsprozess erkennen. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin "Molecular Cell" veröffentlicht. [mehr...]